admin JoWi

Bye bye alte Hompage

Wir haben zunächst die Inhalte der alten Homepage übernommen. Aktuell haben wir einige Seiten überarbeitet, z.b. die Vereinschronik und die Galerien. Weiterhin haben wir einige „historische“ Dokumente, z.B. die erste Satzung von 1920 und die Eintragung ins Vereinsregister von 1920 auf die Homepage hochgeladen, sowie einige Presseberichte aus den 60iger 70iger Jahren.

stand Februar 2021

Die alte Homepage des Wassersport Verein Speyer war 20 Jahre lang im Einsatz, Zeit um sie in Rente zu schicken 😅 Es war früher sehr aufwendig die Seiten in HTML zu realisieren. Die neue Homepage nutzt das WordPress Content-Management-Systeme (CMS), Beiträge können von WSV Redakteuren sehr einfach veröffentlich werden.

Verlängerung des Lockdowns = Absagen beim WSV

Liebe WSV´ler, liebe Eltern,

wir alle hatten es sicherlich schon befürchtet, jetzt ist es amtlich. Der Lockdown geht weiter. Dadurch ergeben sich zwei wichtige Fragen für uns als Verein:

Punkt 1: Wie geht es mit dem Training weiter?

Leider zunächst gar nicht. Das Training muss ausgesetzt bleiben, da die Schwimmbäder nicht öffnen dürfen. Eine Änderung ist wohl erst für das Jahr 2021 in Sicht.

Punkt 2: Was ist mit dem Vorstand und den geplanten Neuwahlen?

Die am 16.12.2020 geplante Mitgliederversammlung zur Neuwahl einer Vorstandschaft muss erneut verschoben werden, da die hohen Infektionszahlen und die geltenden Gesetzesregelungen in Rheinland-Pfalz keine Mitgliederversammlung zulassen.

Insofern bleibt der noch amtierende Vereinsvorstand solange im Amt, bis die Neuwahlen stattfinden können. Hier findet die im März 2020 beschlossene Sonderregelung des §5 COVZvRMG (Vereinsrecht) Anwendung. Dadurch wird sicher gestellt, dass der WSV Speyer in gewohnter Stabilität mit der bisherigen Vorstandschaft auch diese Phase meistern wird und nicht führungslos ins neue Jahr starten muss. Sobald es die Gesetzesregelungen und die aktuellen Coronazahlen in Speyer zulassen, werden wir eine Einladung mit dem neuen Termin versenden.

Das Motto „Wir halten durch“ gilt also umso mehr für uns alle. Lasst uns die Daumen drücken und alle zusammenhalten, sodass die Einschränkungen möglichst bald den gewünschten Erfolg zeigen. Nachdem 2020 so gar nicht unser Jahr war und wir statt Aktivitäten zur 100-Jahr-Feier lauter Absagen hinnehmen mussten, bleibt uns die Hoffnung auf eine Besserung im Jahr 2021!

Wir danken allen Mitgliedern und deren Eltern für eure Geduld, euer Verständnis, euer Durchhaltevermögen, euer Vertrauen und eure Unterstützung  in diesen schweren Vereinszeiten.

Wir danken allen Trainerinnen und Trainern für Ihren Einsatz und Ihr Engagement! Wir sind froh, dass wir nach wie vor auf euch setzen können und ihr stets bereit seid, mit uns die schwierigen Bedingungen so gut wie möglich zu meistern.

Vielen Dank!

Wir wünschen euch allen eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit und vor allem: Bleibt fit!

Eure Vorstandschaft

Rheinpfalz 22.07.20 Der Traum lebt weiter

Der Traum lebt weiter

Ende Juli wären Voltigiererin Paula Decker (15) und Schwimmer Peter Rudolph (19) nach Tokio gereist. Beide hatten ein Ticket für das Olympische Jugendlager. Das ist nun wegen der Corona- Pandemie abgesagt, wie die Olympischen Spiele auch. Trotzdem bleiben beide am Zug.

Speyer. Decker, seit fünf Jahren beim Reit- und Fahrverein Schwegenheim in der Voltigiergruppe aktiv und erfolgreich, bekam Ende März die Absage schriftlich. Für sie wie Rudolph kam das nicht überraschend. Die Diskussion und letztendlich die Entscheidung zur Verschiebung von Olympia ließ die Absage des Jugendlagers vermuten. „Ich war sehr traurig“, gibt Decker zu. Sehr enttäuscht war auch Rudolph. Für ihn indessen war die Tragweite der Entscheidung nicht zu belastend. „Ich selbst war lediglich als Teilnehmer des Jugendlagers und nicht als aktiver Wettkämpfer vorgesehen. Für die Athleten muss die Absage viel schlimmer gewesen sein“, erklärt der Leistungssportler, kurz vor dem Lockdown noch zum Speyerer Sportler des Jahres gekürt. Dennoch: Rudolph freute sich auf die Reise nach Tokio. „Für jeden Sportler ist es ein Traum, olympische Wettkämpfe live mitzuerleben, auch wenn es als Zuschauer ist“, betont der diesjährige Abiturient des Speyerer Hans-Purrmann-Gymnasiums. Vor allem auf die eine oder andere Schwimmveranstaltung hoffte er. Vorbereitungen laufenDeckers intensive, persönliche Vorbereitungen liefen bereits: „Ich habe mich mit dem Land und den Olympischen Spielen auseinandergesetzt, mir Fragen für ein Treffen mit der japanischen Gruppe überlegt und angefangen, ein bisschen japanisch zu lernen“, verrät sie. Erfahrungswerte einer Teilnehmerin von Rio vor vier Jahren holte sie ebenfalls ein. Während Rudolph aufgrund eines abgesagten Vorbereitungstreffens noch nichts Konkretes über den geplanten Ablauf vor Ort wusste, bekam Decker bereits über den Besuch bestimmter Wettkämpfe Bescheid: „Am meisten habe ich mich auf das Turmspringen gefreut.“ Vieles war aber auch bei ihr noch offen. „Peter Conrad, der Organisator, sagte, dass sich einiges auch erst vor Ort ergibt“, berichtete die Voltigiererin, die in Mechtersheim wohnt. Training ausgefallenNicht nur die Absage von Olympia sowie dem Jugendlager bedeuteten für Decker und Rudolph einen Einschnitt in die sportliche Planung. Die gewohnten Trainingsphasen fielen über Wochen flach. Workouts, um den Körper fit zu halten, bestimmten bei beiden stattdessen die Tagesordnung. „Mein Schwimmtrainer hat sich viele Gedanken gemacht und uns einen Trainings- und Fitnessplan für zuhause erstellt“, lenkt Rudolph ein: „Außerdem habe ich längere Fahrradtouren unternommen, um meine Ausdauer zu verbessern.“ Mitte Mai kehrte Decker wieder auf das Pferd zurück – alleine. „Es wird noch eine Weile dauern, bis es normal läuft, da wir momentan Abstand halten müssen und somit keine Hilfestellungen geben dürfen“, erklärte sie damals. Rudolph wusste: „Das Training wird ein anderes sein. Aber wir werden sicher alle unser Bestes geben, da wir so schnell als möglich wieder ins Wasser wollen.“ Zweite ChanceBeide Aktiven hoffen auf eine zweite Chance im kommenden Jahr. „Es ist einfach eine tolle Sache, so etwas erleben zu dürfen“, ist Decker, die die Pfalz vertreten hätte, sicher. Rudolph hofft darauf, dass ein verlässlicher Impfstoff gegen das Coronavirus gefunden wird und bleibt optimistisch, auch wenn er zeitlich aufgrund des bevorstehenden Studiums nicht mehr so flexibel sein wird. „Aber ich werde alles daran setzen, 2021 in Tokio dabei zu sein“, versichert er im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Verständnis für die Absage 2020 haben Rudolph und Decker allemal.

Mit kühlem Nass wieder warm werden

Tempo machen war für die Leistungsträger des Wassersportvereins (WSV) Speyer vor Corona kein Problem. Nach wochenlanger Pause müssen sie sich jetzt erst wieder daran gewöhnen – mit Disziplin und ohne Pipi-Pause.

Von Susanne Kühner

Speyer. Die erlösende Nachricht kam nach der letzten Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke am 22. Juni: Der WSV darf den Freibadbereich des Bademaxx wieder zum Training nutzen. Die Vorgaben: Einlass nach dem Ende des offiziellen Betriebs nur zwischen 19.45 und 19.55 Uhr, 45 Minuten Schwimmen, direkt nach Hause. Die Sportliche Leiterin Annette Dinies atmet nach den ersten Einheiten im Gespräch mit der RHEINPFALZ ein wenig auf: „Es funktioniert. Ich bin echt platt.“ Corona, das stellt sie fest, erzog die Aktiven zur Disziplin. Die Badekleidung tragen die Sportler bereits bei der Ankunft unter den Alltagsklamotten. „Wir hängen den Trainingsplan hin. Jeder wirft einen Blick darauf, läuft an seine Bahn und schwimmt los“, fasst Dinies den Ablauf zusammen. Die zeitliche Begrenzung ist zwar Erleichterung, macht aber vieles nicht möglich. Wer nicht in einer Wettkampfmannschaft ist, ist zurzeit nämlich nach wie vor nicht am Zug. Vollkommen ausgelastet ist die Trainingszeit mit den rund 50 Jugendlichen, 25 Masters und zwölf Synchronschwimmerinnen, die sich in den Becken abwechseln. „Wir dürfen zu zwölft auf eine 25-Meter-Bahn“, macht Dinies deutlich, wie eingeschränkt der Betrieb ist. Für gut 250 Nicht-Wettkämpfer bedeutet das eben weiter ausharren. Dass das letzte Training eine lange Weile her ist, sei nicht zu übersehen gewesen, bestätigt die Verantwortliche. „Eine dreiviertel Stunde hat allen erst mal gereicht“, berichtet sie von der mittlerweile ungewohnten Belastung. Bewegungsabläufe, wie die richtige Koordination von Armen und Beinen, hätten erst wieder optimiert werden müssen. „Abgesehen davon mussten sich alle erst wieder an das Wassergefühl gewöhnen“, betont Dinies.

Karlsruhe first Zwar hielten sich die meisten in den vergangenen Wochen alternativ sportlich fit – beim Joggen oder mit Krafttraining. Doch das Schwimmen sei nicht möglich gewesen. „Selbst die Seen sind ja gesperrt worden“, meint Dinies. Sie selbst begann in Karlsruhe bereits vor einiger Zeit wieder, Bahnen zu ziehen. Das Schwimmbad dort machte bereits vor dem Bademaxx auf. Dass die Einrichtung nun nachgezogen ist, freut alle Beteiligten. „Alle waren happy, dass sie wieder ins Wasser durften“, verrät die Sportliche Leiterin. Bis zum September soll die aktuelle Regelung gelten. So lange öffnet das Freibad. Danach beginnen neue Verhandlungen. An Wettkämpfe denkt im Südwesten laut Dinies noch niemand. Angesichts des reduzierten Trainings von sieben auf zweieinviertel Stunden in der Woche dürfte das den Aktiven noch entgegenkommen.

Save the Date 2021

Liebe WSV´ler,

1920 – 2020! So lange gibt es unseren Verein schon. Und deshalb wollten wir dieses Jahr so richtig feiern… doch wie ihr wisst, kam es ganz anders als geplant. Schon unser Auftakt beim „Start in den Frühling“ fiel Corona bedingt aus.

Am 5.September wäre dann der große Festakt gestiegen. Doch wie wird es sein bis dahin? Kommt die 2.Welle? Welche Bedingungen gelten für ein solches Fest? Kann man gemütlich miteinander in Erinnerungen schwelgen, ein Essen genießen und am Ende mit Musik den Abend stimmungsvoll ausklingen lassen?

Diese und viele andere Fragen haben wir im Vorstand miteinander diskutiert. Und wir sind zu dem Entschluss gekommen: Wir wollen feiern, es richtig krachen lassen und ein tolles Fest erleben. Aber eben keine Corona-Party mit Abstand, Mundschutz und der Angst, dass das Fest vielleicht gar nicht statt finden kann.

Der Wassersportverein ist in seiner bewegten Vereinsgeschichte durch Höhen und Tiefen gegangen. Deshalb werden wir auch nach 100 Jahren nicht verzagen, sondern durchhalten. Und so haben wir uns entschlossen, die 100-Jahr-Feier zu verschieben – in weniger stürmische Zeiten und in der Hoffnung auf eine unvergessliche, gemütliche und stimmungsvolle Feier im Jahr 2021. Dann eben 100+1!

Wir hoffen, Ihr seid dabei! Save the date!

Das Jahr 2020 wird uns in Erinnerung bleiben – anders als gedacht. Aber wir machen das Beste daraus!

Bleibt gesund und haltet weiter durch!

Euer Vorstand