Jugend

Pressebericht DMS 2026

Pressebericht WSV Speyer.

Unsere Männer bei den DMS in Kaiserslautern

100 Punkte mehr, als die Trainerin Sina Vogelsang prognostiziert hatte, erzielten die Männer bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in der Landesliga am vergangenen Samstag den 07.02.26 in Kaiserslautern und belegten den sicheren 5. Platz. Ein direkter Abstieg war also ausgeschlossen. Jetzt hieß es abwarten, was die favorisierten Mannschaften in der Verbandsliga am Sonntag schwimmen.

GESCHAFFT!!! Mit 14580 Punkten bleibt der WSV in der Landesliga. Frankenthal steigt auf und Bad Bergzabern ab.

Niklas Flacke, JG 2007, gelang es den Vereinsrekord aus dem Jahre 2009 von Christoph Groh über 100 m Lagen zu unterbieten. Mit 0:59,85 min. war er 11 Hundertstel schneller. Außerdem schwamm er eine gigantische Bestzeit über 100 m Freistil in 0:53,42 min., verpasste hier aber leider den Vereinsrekord von Thomas Ligl aus dem Jahr 1984 um 12 Hundertstel. Mit seinen weiteren drei Kurzstrecken 50 m Brust und Freistil und den 100 m Brust war er der beste Punktesammler.

Die meisten Meter bewältigte uns Mastersschwimmer Kasten Dellbrügge. Er nutzte die Gelegenheit seine Form für die Deutschen Meisterschaften im März zu testen und schwamm über 200, 400 und 1500 m punktgenau die Zeiten, die er sich vorgenommen hatte.

Alexander Reisinger, einer der jüngeren Masters vom WSV, schwamm persönliche Bestzeit über 100 m Lagen in 1:06,19 min.

Jonas Dieing, JG 1996, trug mit 2 Bestzeiten über 100 m Schmetterling in 1:00,65 min. und 200 m Freistil in 2:02,05 min. und weiteren 3 Strecken zum positiven Gesamtergebnis bei.

Matteo Faber, der Jüngste Jahrgang 2010, verbesserte auf allen 5 Disziplinen seine Bestzeiten und war sehr stolz auf sich.

Jaron Götz, JG 2006, lies wieder mal über seine Paradestrecken den 50, 100 und 200 m Rücken nichts anbrennen und gewann seine Läufe mit sehr guten Zeiten. Über die nicht oft angebotenen 200 m Schmetterling verbesserte er sich auf 2:21,69 min.

Manuel Kropp, JG 2007, war nach langer Erkrankung bei 5 Starts mit 4 persönlichen Bestzeiten ebenfalls sehr zufrieden mit seinen Leistungen.

Auch sein Bruder Maurice Kropp, JG 2005, schwamm überraschend 2 Bestzeiten bei drei Starts.

Die Damen gingen dann am Sonntag in Maxdorf in der Bezirksliga an den Start. Sie wurden Zweite mit der Punktezahl von 11912 Punkte und bleiben somit in der Liga.

Unsere Frauen bei den DMS in Maxdorf

Hier toppte Wiebke Ruppert, JG 2004, Niklas Flacke noch. Sie verbesserte ihre zwei Vereinsrekorde über 50 m Schmetterling auf 0:30,88 min. und über 200 m Freistil auf 2:11,83 min. Über die 200 m Schmetterlingstrecke verpasste sie um 26 Hundertstel den uralten Rekord von Beate Schmidt aus dem Jahre 1976 und schwamm 2:40,26 min.

Leilani Filser, JG 2010, schwamm zum ersten Mal unter 1:04 Minuten über 100 m Freistil in 1:03,97 min. und hatte noch weitere 4 Starts, bei denen sie ihre Zeiten bestätigte.

Judith Sieberg, JG 2009, erzielte drei persönliche Bestzeiten bei 4 Starts über 100 m Lagen in 1:16,07 min., 200 m Lagen in 2:44,75 min. und über 200 m Schmetterling in 2:45,20 min.

Jana Dieing, JG 2002, verbesserte ihre eigene Bestmarke über 800 m Freistil auf 10:57,84 min. und ging noch über 400 m Freistil und 200 m Lagen ins Rennen.

Mathilda Branco dos Santos, JG 2013, schaffte die Qualifikationszeit über 100 m Brust für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im März im Saarland, weil Rheinland-Pfalz keine 50 m Halle hat.

Julia Lenk, JG 2014, verbessert ihre Zeiten über die Rückenstrecken und kann somit im Mehrkampf ebenfalls bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften starten.

Lia Lehmann, JG 2010, hatte die längste Strecke zu absolvieren 1500 m Freistil. Zuvor schwamm sie noch zwei Bestzeiten über die 200 m Rücken in 2:57,67 min. und 400 m Lagen in 6:27,28 min.

Viktoria Bretthauer, JG 2012, startete drei Mal und schwamm alle Strecken Bestzeit. 50 m Brust in 0:40,43 min., 100 m Brust in 1:28,00 min. und 400 m Lagen in 6:36,14 min.

Amelie Mohr, JG 2013, überzeugte über 400 m Freistil in 6:26,13 min., Charlotte Seidemann, JG 2010, über 200 m Brust und Violetta Selifonva, JG 2006, über 100 m Lagen.

Erfolgreicher Jahresabschluss 2025

Auch das Jahr 2025 neigt sich für die Jugend des WSV dem Ende zu.
Am 2. Adventswochenende ging die erste Wettkampfmannschaft in Karlsruhe auf der 50 m Bahn an den Start. Die Nachwuchsmannschaft „Nemo“ Jahrgänge 2014 bis 2017 startete sehr erfolgreich beim Schwimmfest in Philippsburg.

Am Sonntag folgten dann noch die Rheinland-Pfalz-Staffelmeisterschaften der E Jugend. Dies ist der einzige Mannschaftswettbewerb bei den Schwimmern für die Jüngsten, in der individual Sportart Schwimmen.
Andrea Walter hatte ihre sechs Jüngsten, Jahrgänge 2016 und 2017 aus ihrer „Nemomannschaft“ sehr gut vorbereitet, denn es mussten nicht nur 3 Staffeln über 4 4 x 50 m Freistil, Brust und Rücken, sondern auch eine 4 x 25 m Beine und eine 4 x 25 m Koordinationsstaffel für die Gesamtwertung geschwommen werden. Unter dem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld von 14 Mannschaften wurden sie Siebte.

v.l.n.r.: Jonas Schütte, Marlena Wiesinger, Jonas Mohr, Theodora Geil, Lena Ebeling und Madita Petlusch

Wiebke Ruppert zog es auf den Internationalen Wettkampf nach Luxembourg. Hier gewann sie Silber über 400 m Freistil in 4:57,87 min. auf der langen Bahn.

Pressebericht WSV Speyer Jugend

v.l.n.r.: Judith Sieberg, Jaron Götz, Viktoria Bretthauer, Marlena Wiesinger, Leilani Filser, Niklas Flacke

Am vergangenen Wochenende fanden sie Südwestdeutschen und Pfalz-Meisterschaften in Pirmasens statt. Der WSV war, drei Siegen von Jaron Götz, zwei Vizemeisterschaften und einen dritten Platz in der offenen Klasse, mit 5 Jahrgangsmeistern, 2 Vizemeisterschaften und drei dritten Plätzen in der Pfalzmeisterschaftswertung sehr erfolgreich.

Judith Sieberg eröffnete die Meisterschaft mit den 100 m Lagen in persönlicher Bestzeit 1:17,42 min.

Dann begann die Two-Men-Show von Niklas Flacke und Jaron Götz über 50 m Rücken.
Jaron schwamm einen neuen Vereinsrekord 28,18 Sekunden, doch im nächsten Lauf holt sich Niklas, 7 hundertstel schneller, den Vereinsrekord wieder zurück. Niklas, Jahrgang 2007, wird Südwestdeutscher (SWSV) Jahrgangsmeister und beide kommen als die Zeitschnellsten in das Finale am Nachmittag.

Dazwischen startete Leilani Filser (JG 2011) über 50 m Schmetterling in 31,14 Sekunden und zog, als Südwestdeutsche Jahrgangsmeisterin, überraschend ins Finale ein. Auch Jaron hat sich über die 50 m Schmetterling angemeldet und schwamm persönliche Bestzeit 27,41 Sekunden.
Die 100 m Bruststrecke stand anschließend auf dem Programm. Unsere jüngste Teilnehmerin Marlena Wiesinger, JG 2016, wurde dritte in der Pfalzmeisterschaftswertung in 1:55,87 min. genauso wie Viktoria Bretthauer, (JG 2012) in 1:32,05 min. Niklas wurde SWSV-Jahrgangsmeister in 1:07,09 min. und mit dieser persönlichen Bestzeit Vizemeister in der offenen Klasse.

An die langen 400 m Freistil wagten sich Leilani und Jaron, bestätigten ihre Zeiten und wurden 4. Und 6.

Der zweite Abschnitt sollte den ersten an Spaß, Zorn und Stolz noch übertreffen.

Jaron gewann das 50 m Rücken-Finale in gigantischen 27,88 Sekunden und holte sich den Vereinsrekord wieder zurück. Niklas war so angefressen, dass er im Anschluss die 100 m Schmetterling „einen raus haute“ und sich um 5 Sekunden auf 59,53 min. verbesserte. Diese irre Zeit brachte ihm einen weiteren SWSV-Jahrgangstitel und den dritten Platz in der offenen Wertung.

Leilani hatte nach dem 50 m Schmetterling-Finale, in der sie die Zeit von morgens bestätigte, 10 min Pause, um auf die doppelte Distanz an den Start zu gehen. „Ich bin so kaputt“ war ihre Aussage bei der Trainerin Annette Dinies. Mit 1:12,58 min. schwamm sie 2 Sekunde besser und wurde SWSV-Jahrgangsmeisterin. Den Abschluss des ersten Wettkampftages machte Marlena Wiesinger und wurde nochmals dritte in der Pfalzmeisterschaftswertung des Jahrganges 2016 in 4:12,33 min. über 200 m Brust.

Der zweite Wettkampftag begann mit den 50 m Freistil. Lia Lehmann schwamm persönliche Bestzeit in 31,30 Sekunden, Judith Sieberg in 29,54 Sekunden, Leilani Filser in 29,46 Sekunden und Niklas Flacke in 25,27 Sekunden wurden alle drei Vize-Südwestmeister.

Marlena Wiesinger wurde in 52,51 Sekunden auch über 50 m Brust dritte in der Pfalzmeisterschaftswertung, Viktoria Bretthauer schwamm 41,43 Sekunden. Niklas Flacke wird in 30,96 Sekunden Südwestjahrgangsmeister und zog mit dieser persönlichen Bestzeit als Zweiter ins Finale am Mittag ein.

Über 100 m Freistil gingen Judith Sieberg in 1:05,39 min. als Dritte in der SWSV-Jahrgangswertung und Leilani Filser 1:04,63 min. als Südwestjahrgangsmeisterin zwei Medaillen an den WSV. Lia Lehmann schwamm 108,56 min. und Jaron Götz 55,42 Sekunden.

Beim letzten Abschnitt der Veranstaltung gewann in der offenen Klasse, mit einer weiteren Verbesserung um eine halbe Sekunde über 50 m Brust Niklas Flacke Silber in 30,59 Sekunden.

Jaron Götz schloss die Meisterschaft mit einem weiteren Highlight über 100 m Rücken ab. Er siegte in der zeit von 1:00,70 min. in der offenen Klasse.

v.l.n.r.: Jaron Götz, Leilani Filser, Niklas Flacke

Jung und Alt im Kampf um Titel

Speyerer Rundschau vom 08.11.2025

Schwimmen: Der WSV Speyer auf Reisen nach Nürnberg und Pirmasens

SPEYER. Was für ein spannendes Wettkampfwochenende, auf das der Wassersportverein (WSV) Speyer blickt. Während die Jugend zu den südwestdeutschen Meisterschaften in Pirmasens aufbricht, starten die Masters bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Nürnberg.

Chancen rechnen sich alle aus. 24 Strecken liegen vor den WSV-Masters. Alle Distanzen und alle Disziplinen müssen abgearbeitet werden. Eine Herausforderung, denn das Team geht mit elf Frauen und Männern an den Start. In Konsequenz bedeutet das: Manche müssen dreimal ins Wasser, um alle Wettkämpfe abgleichen zu können.

Um die Leistungsfähigkeit weiß Masters-Trainer Thomas Ligl. Im Vorkampf qualifizierten sich die Speyerer mit 17.100 Punkten als 19. Mannschaft für die DM. Berlin lag mit 20.000 Punkten an der Spitze. Um möglichst viele Punkte geht es heute auch in Nürnberg. „Es gibt eine Tabelle, nach der die Leistungen bewertet werden“, erklärt Ligl. So sei es denkbar, dass ein älterer Schwimmer – gemessen an den für ihn geltenden Richtwerten – mehr Punkte als ein jüngerer in einer niedrigeren Altersklasse holt. Ob Frau oder Mann ins Rennen geschickt werden, ist beim Mannschaftswettkampf nicht relevant. Basierend auf der Erfahrung des Vorkampfes merkt Ligl an: „Ich bin zuversichtlich, dass wir im Endkampf noch ein paar Punkte mehr holen und einen Platz gut machen.“ Bestens vorbereitet sieht er das WSV-Team, das in den zurückliegenden Wochen noch etliche Trainingsmeter zurückgelegt hat.

Zwei Jungs und fünf Mädchen. Zwei Tage durchziehen muss die Jugend des Vereins bei den südwestdeutschen Kurzbahnmeisterschaften in Pirmasens. Qualifiziert haben sich zwei Jungs und fünf Mädchen durch ihre Teilnahme an öffentlichen Wettkämpfen im zurückliegenden Jahr. Newcomerin bei den Titelkämpfen und zudem die jüngste Starterin des WSV ist Marlena Wiesinger (Jahrgang 2016). Auf allen drei Bruststrecken – 50, 100 und 200 Meter – tritt sie an. „Es ist gut, gleich voll einzusteigen“, kommentiert Trainerin Sina Vogelsang, die die Speziallage der Schwimmerin schnell erkannt hat. Das gleiche gilt für Viktoria Bretthauer (Jahrgang 2012), ebenfalls leistungsstarke Brustschwimmerin. Im Freistil hat Lia Lehmann (Jahrgang 2010) ihre Passion gefunden. Erstmals startet sie der Meisterschaft über 50 und 100 Meter.

Vier „alte Hasen“ hat Vogelsang außerdem im Kader. Podestplätze rechnet sie sich bei allen aus. Judith Sieberg (Jahrgang 2009) hat sich auf mehreren Strecken qualifiziert. Die größten Chancen sieht Vogelsang im Freistil. Bei Leilani Filser (Jahrgang 2011) könnte zusätzlich über 50 und 100 Meter Schmetterling eine Platzierung drin sein. Mit Jaron Götz (Jahrgang 2006) und Niklas Flacke (Jahrgang 2007) treten ein Rücken- und ein Sprintspezialist für den WSV an. Abgesehen vom Podestplatz ist es laut Vogelsang durchaus drin, dass beide ins jahrgangsunabhängige Finale der sechs schnellsten Schwimmer über 50 Meter Brust kommen. „Es ist wirklich super, was alle abliefern“, lobt Vogelsang. Umso beachtenswerter seien die Leistungen, als dass die Trainingszeiten und -voraussetzungen bei anderen Vereinen deutlich intensiver sind.

Pressebericht Schwimmfest Frankenthal

Schwimmfest in Frankenthal 20./21.09.25

Die Wintersaison startet für die Schwimmer des WSV Speyer traditionell mit dem 2-tägigem Schwimmfest in Frankenthal. Es gilt, für die Wettkampfmannschaft neue Bestzeiten nach dem Trainingslager und Qualifikationszeiten für die im November anstehenden Südwestdeutschen Kurzbahn Meisterschaften zu schwimmen

Die Norm erfüllten, Jaron Götz über 400 m Freistil und 100 m Freistil; Leilani Filser über 200 m Lagen, 50, 200 und 400 m Freistil und 50 m Schmetterling; Lia Lehmann über 50 und 100 m Freistil; Marlena Wiesinger und Viktoria Bretthauer beide über 100 m Brust und über 50 m Brust.

Für die jungen Teilnehmer Erfahrungen für die anstehenden Wettkämpfe zu sammeln.

Gold:

Viktoria Bretthauer (JG 2012) über 100 m Lagen in 1:24,06 min.
Leilani Filser (JG 2011) über 200 m Lagen in 2:49,28 min., 50 m Freistil in 0:29,76 min., über 50 m Schmetterling in 0:32,53 min. und über 200 m Freistil in 2:24,10 min.
Marlena Wiesinger (JG 2016) über 100 m Brust in 1:52,48 min.
Jonas Mohr (JG 2016) über 100 m Brust in 1:50,14 min., über 50 m Brust in 0:57,51 min. und über 50 m Schmetterling in 0:52,73 min.

Silber:

Jaron Götz (JG 2006) über 400 m Freistil in 4:27,82 min. und über 100 m Freistil in 0:55,31 min.
Leilani Filser über 400 m Freistil in 5:17,12 min.
Lia Lehmann (JG 2010) über 100 m Freistil in 1:07,82 min. und über 200 m Freistil in 2:33,62 min.
Lina Schütte (JG 2015) über 50 m Kraul-Beine in 1:00,81 min.
Mathilda Branco dos Santos (JG 2013) über 100 m Brust in 1:41,62 min. und über 50 m Brust in 0:46,34 min.
Viktoria Bretthauer über 100 m Brust in 1:30,71 min., über 50 m Brust in 0:41,34 min. und 200 m Brust in 3:16,53 min.
Jonas Schwietz (JG 2015) über 100 m Brust in 1:52,54 min.
Marlena Wiesinger über 50 m Brust in 0:52,32 min., 200 m Brust in 4:11,91 min. und über 50 m Schmetterling in 0:51,52 min.
Marius Kropp (JG 2014) über 200 m Brust in 3:46,17 min.
Jan Gäng (JG 2024) über 100 m Rücken in 1:45,77 min.

Bronze:

Madita Petlusch (JG 2016) über 50 m Brust- Beine in 1:12,62 min.
Jonas Mohr über 50 m Freistil in 0:44,61 min.
Jonas Schwietz über 50 m Freistil in 0:41,35 min. und über 50 m Burst in 0:50,43 min.
Lia Lehmann über 50 m Rücken in 0:37,78 min.

Götz hetzt Flacke zu Bahnrekorden

Speyerer Rundschau vom 09.09.2025

Schwimmen: Vereinsmeisterschaft beim WSV Speyer – Leilani Filser schafft besonderes Kunststück

Lieferten sich spannende Wettkämpfe mit Bahnrekord, Jaron Götzt r. und Niklas Flacke hier beim 50 Meter Schmetterling

Speyer. Bei den Vereinsmeisterschaften des Wassersportvereins (WSV) Speyer gingen 90 Schwimmer ins Becken. Niklas Flacke zog bei der offenen Wertung richtig durch.„In den letzten Wettkämpfen war ich nicht so gut“, sagte Flacke der RHEINPFALZ. Da hatte der 17-Jährige den ersten Bahnrekord schon in der Tasche. 200 Meter Lagen packt er in 2:15,30 Minuten. Knapp dahinter: Jaron Götz (2:17,03). „Das war ein ganz enges Battle zwischen den beiden“, kommentiert Trainerin Sina Vogelsang. Die beiden Mitbewerber schlugen erst fast 33 Sekunden nach Flacke an. Straffes ProgrammAuch im Kraul lieferten sich die beiden Leistungsträger des WSV ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das hauchdünn für Flacke ausging. „Ich war mir sicher, dass er schneller ist“, merkt Götz an. Sein Ergebnis über 200 Meter Lagen findet der Schwimmer sehr gut. 50 Kraul wären besser gegangen, gibt er zu. Woran es lag? „An den 200 Meter Lagen“, reagiert Götz direkt und grinst. Vogelsang weiß, dass das Programm gerade für die offene Leistungsklasse straff ausfällt. „In dreieinhalb Stunden müssen fünf Strecken geschwommen werden“, zeigt sie auf. Positiv gestimmt ist der Coach dennoch. Denn der Vereinsmeisterschaft ging ein Trainingslager in Pforzheim voraus. Triple für Flacke„Wir haben viel Ausdauer trainiert, die auch da ist. Aber sie muss im Wasser in Schnelligkeit umgesetzt werden“, erklärt Vogelsang. Bei Flacke läuft’s. Nur die 50 Meter Schmetterling gibt er an Götz ab. Dafür holt Flacke insgesamt drei Bahnrekorde. Brust und Rücken nahm er sich nach den Lagen dafür vor, zog es durch. Über 50 Meter Rücken verbessert er sogar seine eigene WSV-Bestmarke auf 28,32 Sekunden. „Wir schwimmen die Vereinsmeisterschaften aus dem Training heraus“, macht Vogelsang deutlich und spricht vom Wettkampf-Niveau, das als Maßstab gilt. Gerade für die Kleinsten sei es toll, einen Wettkampf in der Art einmal mitzuerleben. „Für die Großen ist es ein Ansporn“, fügt Vogelsang an. Spannend machen es auch die Bambini-Jungs. Nur einen Wimpernschlag auseinander liegen der Erstplatzierte und damit Vereinsmeister Jonas Schwietz (2:55,92) und der Zweitplatzierte Jonas Mohr (2:55,97) im Gesamtergebnis nach 25 Meter Schmetterling sowie jeweils 50 m Freistil, Rücken, Brust. Bei den jungen Schwimmerinnen tat sich Leilani Filser (2011) hervor. Für sie reichte es zwar nicht zu einem Bahnrekord, dafür aber für Siege über 200 Meter Lagen, 50 Freistil, Brust, Rücken und Schmetterling, somit zum Vereinsmeistertitel bei der weiblichen Jugend.

Sie beweisen einen langen Atem

Speyerer Rundschau vom 31.07.2025

Synchronschwimmen: Die Domnixen des Wassersportvereins Speyer tauchen wieder auf. Die Mädchen schwärmen von ihrem Hobby. Alle nennen Details, die sie noch verbessern wollen.

Speyer. Lange war es still um die Speyerer Domnixen vom Wassersportverein (WSV). Jetzt sind sie wieder aufgetaucht. In der Altersklasse D beweisen fünf junge Damen derzeit einen langen Atem. Anfang Juni gab es den richtigen Motivationsschub. Da starteten die Synchronschwimmerinnen Sari Hartenstein (11), Lorena Hamers (14), Amalia Vetter (13), Mia Marie Mesic (10) und Alicia Borgerd (15) beim Synchro-Cup in Luxemburg – ein besonderer Moment. Denn viele Jahre trat dort keine Gruppe des WSV mehr an. „Es war aufregend“, sagt Sari. „Ich war nervös“, gibt Amalia zu. Beidem stimmen die anderen Domnixen nur zu.

Dass sie überhaupt ihr Faible fürs Synchronschwimmen entdeckten, verdanken sie unter anderem den Olympischen Spielen, zumindest Lorena, Amalia und Alicia. „Die Musik hat mich begeistert“, erinnert sich diese. Für Mia Marie bedeutet das Synchronschwimmen die logische Schlussfolgerung aus ihren beiden Leidenschaften: „Ich tanze sehr gerne und bin immer lange im Wasser.“ Hinzu kommt ihre Beweglichkeit wie die Schülerin berichtet – perfekte Voraussetzungen also. Die bringt auch Alicia mit: „Ich habe früher geturnt und bin eine Wasserratte.“ Für Coach Lisa Wende bedeutet das: positive Atmosphäre beim Training. Alle sind mit Herzblut dabei. Selbst wenn es um eine Übung geht, ohne die Synchronschwimmen undenkbar ist: Luft anhalten. „Das kann man tatsächlich trainieren“, versichert Wende. Glücklich und stolz Sie selbst betreibt die Disziplin seit neun Jahren und machte vor eineinhalb Jahren ihren Trainerschein. „Synchronschwimmen ist ein besonderer Sport, den nicht jeder macht“, betont Wende. Genau das weckt ebenfalls den Ehrgeiz der Nachwuchs-Nixen.
Abgesehen davon, eine möglichst gute Leistung abzuliefern, verknüpfte Sari den ersten Wettkampf in Luxemburg vor allem mit einem Ziel: „Ich wollte zeigen, was das für ein toller Sport ist.“ Eineinhalb Minuten dauert die Kür, die die Domnixen zur Musik von Alice Merton, „No roots“, einstudierten.
„Das dauert schon seine Zeit“, macht Wende im Gespräch mit unserer Zeitung auf einen disziplinierten Trainingsplan aufmerksam. Zweimal in der Woche kommen die Mädchen dafür ins Speyerer Bademaxx. Auch wenn es mit der Platzierung beim Synchro-Cup nicht klappte: die Synchronschwimmerinnen fuhren zufrieden heim. „Da es ein internationaler Wettbewerb war, war das Ergebnis doch okay“, meint Mia Marie. Glücklich über die Erfahrung mit dem Team zeigte sich Sari und stolz auf ihre Einzelleistung mit dem 15. Platz unter 64 Starterinnen. Vier Übungen absolvierte jede Teilnehmerin. Noch weiter nach vorne kommen möchte Sari bei den Pflichtübungen. Mia Marie will an ihrer Luft arbeiten, und Alicia Details wie das Zehenstrecken optimieren. Der Einsatz der Domnixen lohnt sich weiter. Beim Altersklassenpokal in Kaiserslautern landeten alle mit guten Bewertungen im Mittelfeld. Die Kür brachte diesmal den zehnten Rang ein.