Alex

DMSM „Lange Strecken“

Am Wochenende vom 6. bis 8. März starteten die Masters des WSV Speyer bei den Deutschen Meisterschaften „Lange Strecken“ in Stuttgart.

v.l.n.r.: Konrad Ligl, Karsten Dellbrügge, Heiko Zinsmeister, Thomas Ligl

Mit drei Deutschen Meistertiteln war Karsten Dellbrügge (AK 60) der Titelhamster der Speyerer. Er siegte über 800m Freistil in neuer Deutscher Mastersrekordzeit von 09:42,30 min vor Michael Prüfert von der SG Dortmund in 09:58,88 min ebenso wie über 400m Freistil in 04:41,49 min ebenfalls vor Michael Prüfert in 4:46,25 min. Dir dritte Goldene gab es mit der Staffel über 4x200m Brust in der Besetzung Thomas Ligl, Konrad Ligl, Karsten Dellbrügge und Heiko Zinsmeister. Sie siegten in 12:13,36 min von der SG Neukölln (12:41,42 min). Weitere Silbermedaillen über 200m Brust im Einzel gab es für Heiko Zinsmeister (AK 50) in 2:57,50 und Konrad Ligl (AK 60) in 3:12,04.

Ursula Gaab (AK 65) erkämpfte sich in einem starken Teilnehmerfeld über 1500m (28:51,51) und 800m Freistil (15:04,79) die Plätze 6 und 9. Birgit Emming (AK 60) belegte über die gleichen Strecken in 24:19,00 min Platz 7 und in 12:33,76 min Platz 6.

Auf dem Foto v.r.n.l. Konrad Ligl, Karsten Dellbrügge, Heiko Zinsmeister, Thomas Ligl

Erfolgreiches Wochenende für den WSV Speyer bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften

Am vergangenen Wochenende gingen zehn motivierte Schwimmerinnen und Schwimmer des WSV Speyer bei den diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften in Saarbrücken an den Start. Insgesamt absolvierte das Team rund 50 Starts und konnte dabei mit starken Leistungen überzeugen.

Die meisten Medaillen für den WSV Speyer sammelte Leilani Filser (Jg 2011). In ihrer stärksten Disziplin, dem Schmetterling, siegte sie sowohl über 50m (00:32,26) als auch über 100m (01:14,55). Darüber hinaus erreichte sie einen dritten Platz über 200m Freistil (02:32,92) sowie Rang zwei über 100m Freistil (01:06,35). Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte Niklas Flacke mit seiner Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften im Mai 2026. Über 50m Schmetterling (00:27,20) und 100m Freistil (00:55,50) sicherte er sich die Startberechtigung. Einen kompletten Medaillensatz sicherte sich Judith Sieberg (Jg2009) über die Schmetterlingstrecken: Gold über 200m (02:56,74), Silber über 100m (01:16,62) und Bronze über 50m (00:32,99). Zusätzlich startete sie über 50m und 100m Freistil sowie 200m Lagen.

Jaron Götz (Jg 2006) überzeugte bei insgesamt fünf Starts und erreichte in seiner Paradedisziplin
Rücken über 50 und 100 Meter jeweils einen dritten Platz in der offenen Wertung. Viktoria Bretthauer (Jg 2012) trat über alle Bruststrecken an und belegte in einem stark besetzten Teilnehmerfeld einen respektablen neunten Platz. Zusätzlich konnte sie ihre persönliche Bestzeit über 50m Freistil auf 00:33,61 steigern. Manuel Kropp stellte sich ebenfalls der Konkurrenz auf allen Bruststrecken sowie über 50m Schmetterling und 50m Freistil, musste sich jedoch gegen die starke Konkurrenz geschlagen geben. Lia-Madeleine Lehmann verpasste über 100 und 200m Freistil nur knapp das Podium und belegte
jeweils den undankbaren vierten Platz. Darüber hinaus zeigte sie starke Leistungen über 200m Lagen, 50m sowie 400m Freistil.

Einen gelungenen Einstand auf Landesebene feierten die Nachwuchstalente Julia Lenk (Jg. 2014), Mathilda Branco dos Santos (Jg. 2013) und Matteo Faber (Jg. 2010), die insbesondere in ihren stärksten Disziplinen Rücken, Brust und Freistil überzeugten. Trainerin Sina Vogelsang zeigte sich insgesamt zufrieden mit den Leistungen ihrer Athletinnen und Athleten auf der anspruchsvollen 50-Meter-Bahn

10.03. !!Neues!! Meldeergebnis „Start in den Frühling 2026“

Hallo liebe Vereinsvertreter,

vielen Dank für eure Meldungen.

Bitte bringt die eingeteilten Kampfrichter mit, es gibt in der Mittagspause
auch Häppchen und einen Umtrunk, auch für euch.

Unser reichhaltiges Kuchenbuffet mit Kaffee, Kaltgetränken und in der
Mittagspause Nudelsalate und Würstchen ist wieder organisiert.

Die Synchronschwimmerinnen, unsere Domnixen, werden ebenfalls in der
Mittagspause, ihr Können präsentieren.

Die Spinde sind leider nicht abschließbar. Bitte nehmt eure Wertsachen mit
ins Bad!

Sonnige Grüße aus Speyer

Pressebericht DMS 2026

Pressebericht WSV Speyer.

Unsere Männer bei den DMS in Kaiserslautern

100 Punkte mehr, als die Trainerin Sina Vogelsang prognostiziert hatte, erzielten die Männer bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in der Landesliga am vergangenen Samstag den 07.02.26 in Kaiserslautern und belegten den sicheren 5. Platz. Ein direkter Abstieg war also ausgeschlossen. Jetzt hieß es abwarten, was die favorisierten Mannschaften in der Verbandsliga am Sonntag schwimmen.

GESCHAFFT!!! Mit 14580 Punkten bleibt der WSV in der Landesliga. Frankenthal steigt auf und Bad Bergzabern ab.

Niklas Flacke, JG 2007, gelang es den Vereinsrekord aus dem Jahre 2009 von Christoph Groh über 100 m Lagen zu unterbieten. Mit 0:59,85 min. war er 11 Hundertstel schneller. Außerdem schwamm er eine gigantische Bestzeit über 100 m Freistil in 0:53,42 min., verpasste hier aber leider den Vereinsrekord von Thomas Ligl aus dem Jahr 1984 um 12 Hundertstel. Mit seinen weiteren drei Kurzstrecken 50 m Brust und Freistil und den 100 m Brust war er der beste Punktesammler.

Die meisten Meter bewältigte uns Mastersschwimmer Kasten Dellbrügge. Er nutzte die Gelegenheit seine Form für die Deutschen Meisterschaften im März zu testen und schwamm über 200, 400 und 1500 m punktgenau die Zeiten, die er sich vorgenommen hatte.

Alexander Reisinger, einer der jüngeren Masters vom WSV, schwamm persönliche Bestzeit über 100 m Lagen in 1:06,19 min.

Jonas Dieing, JG 1996, trug mit 2 Bestzeiten über 100 m Schmetterling in 1:00,65 min. und 200 m Freistil in 2:02,05 min. und weiteren 3 Strecken zum positiven Gesamtergebnis bei.

Matteo Faber, der Jüngste Jahrgang 2010, verbesserte auf allen 5 Disziplinen seine Bestzeiten und war sehr stolz auf sich.

Jaron Götz, JG 2006, lies wieder mal über seine Paradestrecken den 50, 100 und 200 m Rücken nichts anbrennen und gewann seine Läufe mit sehr guten Zeiten. Über die nicht oft angebotenen 200 m Schmetterling verbesserte er sich auf 2:21,69 min.

Manuel Kropp, JG 2007, war nach langer Erkrankung bei 5 Starts mit 4 persönlichen Bestzeiten ebenfalls sehr zufrieden mit seinen Leistungen.

Auch sein Bruder Maurice Kropp, JG 2005, schwamm überraschend 2 Bestzeiten bei drei Starts.

Die Damen gingen dann am Sonntag in Maxdorf in der Bezirksliga an den Start. Sie wurden Zweite mit der Punktezahl von 11912 Punkte und bleiben somit in der Liga.

Unsere Frauen bei den DMS in Maxdorf

Hier toppte Wiebke Ruppert, JG 2004, Niklas Flacke noch. Sie verbesserte ihre zwei Vereinsrekorde über 50 m Schmetterling auf 0:30,88 min. und über 200 m Freistil auf 2:11,83 min. Über die 200 m Schmetterlingstrecke verpasste sie um 26 Hundertstel den uralten Rekord von Beate Schmidt aus dem Jahre 1976 und schwamm 2:40,26 min.

Leilani Filser, JG 2010, schwamm zum ersten Mal unter 1:04 Minuten über 100 m Freistil in 1:03,97 min. und hatte noch weitere 4 Starts, bei denen sie ihre Zeiten bestätigte.

Judith Sieberg, JG 2009, erzielte drei persönliche Bestzeiten bei 4 Starts über 100 m Lagen in 1:16,07 min., 200 m Lagen in 2:44,75 min. und über 200 m Schmetterling in 2:45,20 min.

Jana Dieing, JG 2002, verbesserte ihre eigene Bestmarke über 800 m Freistil auf 10:57,84 min. und ging noch über 400 m Freistil und 200 m Lagen ins Rennen.

Mathilda Branco dos Santos, JG 2013, schaffte die Qualifikationszeit über 100 m Brust für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im März im Saarland, weil Rheinland-Pfalz keine 50 m Halle hat.

Julia Lenk, JG 2014, verbessert ihre Zeiten über die Rückenstrecken und kann somit im Mehrkampf ebenfalls bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften starten.

Lia Lehmann, JG 2010, hatte die längste Strecke zu absolvieren 1500 m Freistil. Zuvor schwamm sie noch zwei Bestzeiten über die 200 m Rücken in 2:57,67 min. und 400 m Lagen in 6:27,28 min.

Viktoria Bretthauer, JG 2012, startete drei Mal und schwamm alle Strecken Bestzeit. 50 m Brust in 0:40,43 min., 100 m Brust in 1:28,00 min. und 400 m Lagen in 6:36,14 min.

Amelie Mohr, JG 2013, überzeugte über 400 m Freistil in 6:26,13 min., Charlotte Seidemann, JG 2010, über 200 m Brust und Violetta Selifonva, JG 2006, über 100 m Lagen.

Erfolgreicher Jahresabschluss 2025

Auch das Jahr 2025 neigt sich für die Jugend des WSV dem Ende zu.
Am 2. Adventswochenende ging die erste Wettkampfmannschaft in Karlsruhe auf der 50 m Bahn an den Start. Die Nachwuchsmannschaft „Nemo“ Jahrgänge 2014 bis 2017 startete sehr erfolgreich beim Schwimmfest in Philippsburg.

Am Sonntag folgten dann noch die Rheinland-Pfalz-Staffelmeisterschaften der E Jugend. Dies ist der einzige Mannschaftswettbewerb bei den Schwimmern für die Jüngsten, in der individual Sportart Schwimmen.
Andrea Walter hatte ihre sechs Jüngsten, Jahrgänge 2016 und 2017 aus ihrer „Nemomannschaft“ sehr gut vorbereitet, denn es mussten nicht nur 3 Staffeln über 4 4 x 50 m Freistil, Brust und Rücken, sondern auch eine 4 x 25 m Beine und eine 4 x 25 m Koordinationsstaffel für die Gesamtwertung geschwommen werden. Unter dem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld von 14 Mannschaften wurden sie Siebte.

v.l.n.r.: Jonas Schütte, Marlena Wiesinger, Jonas Mohr, Theodora Geil, Lena Ebeling und Madita Petlusch

Wiebke Ruppert zog es auf den Internationalen Wettkampf nach Luxembourg. Hier gewann sie Silber über 400 m Freistil in 4:57,87 min. auf der langen Bahn.

Die Besten aus dem Südwesten

Unser Masters-Team bei den DMS 2025 in Nürnberg

Die Masters des WSV-Speyer haben beim Bundesfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften am Olympiastützpunkt in Nürnberg wie erwartet
abgeschnitten. Im stark besetzten Teilnehmerfeld bestätigten die Schwimmer der Altersklassen 20 bis 75 ihren 19. Platz aus dem Vorkampf.
Nach der Addition aller Einzelleistungen verbuchte das Team des WSV Speyer über 270 Punkte mehr auf seinem Konto und war mit 17.380 Punkten einmal mehr der beste Klub aus dem Südwesten.

Pressebericht WSV Speyer Jugend

v.l.n.r.: Judith Sieberg, Jaron Götz, Viktoria Bretthauer, Marlena Wiesinger, Leilani Filser, Niklas Flacke

Am vergangenen Wochenende fanden sie Südwestdeutschen und Pfalz-Meisterschaften in Pirmasens statt. Der WSV war, drei Siegen von Jaron Götz, zwei Vizemeisterschaften und einen dritten Platz in der offenen Klasse, mit 5 Jahrgangsmeistern, 2 Vizemeisterschaften und drei dritten Plätzen in der Pfalzmeisterschaftswertung sehr erfolgreich.

Judith Sieberg eröffnete die Meisterschaft mit den 100 m Lagen in persönlicher Bestzeit 1:17,42 min.

Dann begann die Two-Men-Show von Niklas Flacke und Jaron Götz über 50 m Rücken.
Jaron schwamm einen neuen Vereinsrekord 28,18 Sekunden, doch im nächsten Lauf holt sich Niklas, 7 hundertstel schneller, den Vereinsrekord wieder zurück. Niklas, Jahrgang 2007, wird Südwestdeutscher (SWSV) Jahrgangsmeister und beide kommen als die Zeitschnellsten in das Finale am Nachmittag.

Dazwischen startete Leilani Filser (JG 2011) über 50 m Schmetterling in 31,14 Sekunden und zog, als Südwestdeutsche Jahrgangsmeisterin, überraschend ins Finale ein. Auch Jaron hat sich über die 50 m Schmetterling angemeldet und schwamm persönliche Bestzeit 27,41 Sekunden.
Die 100 m Bruststrecke stand anschließend auf dem Programm. Unsere jüngste Teilnehmerin Marlena Wiesinger, JG 2016, wurde dritte in der Pfalzmeisterschaftswertung in 1:55,87 min. genauso wie Viktoria Bretthauer, (JG 2012) in 1:32,05 min. Niklas wurde SWSV-Jahrgangsmeister in 1:07,09 min. und mit dieser persönlichen Bestzeit Vizemeister in der offenen Klasse.

An die langen 400 m Freistil wagten sich Leilani und Jaron, bestätigten ihre Zeiten und wurden 4. Und 6.

Der zweite Abschnitt sollte den ersten an Spaß, Zorn und Stolz noch übertreffen.

Jaron gewann das 50 m Rücken-Finale in gigantischen 27,88 Sekunden und holte sich den Vereinsrekord wieder zurück. Niklas war so angefressen, dass er im Anschluss die 100 m Schmetterling „einen raus haute“ und sich um 5 Sekunden auf 59,53 min. verbesserte. Diese irre Zeit brachte ihm einen weiteren SWSV-Jahrgangstitel und den dritten Platz in der offenen Wertung.

Leilani hatte nach dem 50 m Schmetterling-Finale, in der sie die Zeit von morgens bestätigte, 10 min Pause, um auf die doppelte Distanz an den Start zu gehen. „Ich bin so kaputt“ war ihre Aussage bei der Trainerin Annette Dinies. Mit 1:12,58 min. schwamm sie 2 Sekunde besser und wurde SWSV-Jahrgangsmeisterin. Den Abschluss des ersten Wettkampftages machte Marlena Wiesinger und wurde nochmals dritte in der Pfalzmeisterschaftswertung des Jahrganges 2016 in 4:12,33 min. über 200 m Brust.

Der zweite Wettkampftag begann mit den 50 m Freistil. Lia Lehmann schwamm persönliche Bestzeit in 31,30 Sekunden, Judith Sieberg in 29,54 Sekunden, Leilani Filser in 29,46 Sekunden und Niklas Flacke in 25,27 Sekunden wurden alle drei Vize-Südwestmeister.

Marlena Wiesinger wurde in 52,51 Sekunden auch über 50 m Brust dritte in der Pfalzmeisterschaftswertung, Viktoria Bretthauer schwamm 41,43 Sekunden. Niklas Flacke wird in 30,96 Sekunden Südwestjahrgangsmeister und zog mit dieser persönlichen Bestzeit als Zweiter ins Finale am Mittag ein.

Über 100 m Freistil gingen Judith Sieberg in 1:05,39 min. als Dritte in der SWSV-Jahrgangswertung und Leilani Filser 1:04,63 min. als Südwestjahrgangsmeisterin zwei Medaillen an den WSV. Lia Lehmann schwamm 108,56 min. und Jaron Götz 55,42 Sekunden.

Beim letzten Abschnitt der Veranstaltung gewann in der offenen Klasse, mit einer weiteren Verbesserung um eine halbe Sekunde über 50 m Brust Niklas Flacke Silber in 30,59 Sekunden.

Jaron Götz schloss die Meisterschaft mit einem weiteren Highlight über 100 m Rücken ab. Er siegte in der zeit von 1:00,70 min. in der offenen Klasse.

v.l.n.r.: Jaron Götz, Leilani Filser, Niklas Flacke

Jung und Alt im Kampf um Titel

Speyerer Rundschau vom 08.11.2025

Schwimmen: Der WSV Speyer auf Reisen nach Nürnberg und Pirmasens

SPEYER. Was für ein spannendes Wettkampfwochenende, auf das der Wassersportverein (WSV) Speyer blickt. Während die Jugend zu den südwestdeutschen Meisterschaften in Pirmasens aufbricht, starten die Masters bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Nürnberg.

Chancen rechnen sich alle aus. 24 Strecken liegen vor den WSV-Masters. Alle Distanzen und alle Disziplinen müssen abgearbeitet werden. Eine Herausforderung, denn das Team geht mit elf Frauen und Männern an den Start. In Konsequenz bedeutet das: Manche müssen dreimal ins Wasser, um alle Wettkämpfe abgleichen zu können.

Um die Leistungsfähigkeit weiß Masters-Trainer Thomas Ligl. Im Vorkampf qualifizierten sich die Speyerer mit 17.100 Punkten als 19. Mannschaft für die DM. Berlin lag mit 20.000 Punkten an der Spitze. Um möglichst viele Punkte geht es heute auch in Nürnberg. „Es gibt eine Tabelle, nach der die Leistungen bewertet werden“, erklärt Ligl. So sei es denkbar, dass ein älterer Schwimmer – gemessen an den für ihn geltenden Richtwerten – mehr Punkte als ein jüngerer in einer niedrigeren Altersklasse holt. Ob Frau oder Mann ins Rennen geschickt werden, ist beim Mannschaftswettkampf nicht relevant. Basierend auf der Erfahrung des Vorkampfes merkt Ligl an: „Ich bin zuversichtlich, dass wir im Endkampf noch ein paar Punkte mehr holen und einen Platz gut machen.“ Bestens vorbereitet sieht er das WSV-Team, das in den zurückliegenden Wochen noch etliche Trainingsmeter zurückgelegt hat.

Zwei Jungs und fünf Mädchen. Zwei Tage durchziehen muss die Jugend des Vereins bei den südwestdeutschen Kurzbahnmeisterschaften in Pirmasens. Qualifiziert haben sich zwei Jungs und fünf Mädchen durch ihre Teilnahme an öffentlichen Wettkämpfen im zurückliegenden Jahr. Newcomerin bei den Titelkämpfen und zudem die jüngste Starterin des WSV ist Marlena Wiesinger (Jahrgang 2016). Auf allen drei Bruststrecken – 50, 100 und 200 Meter – tritt sie an. „Es ist gut, gleich voll einzusteigen“, kommentiert Trainerin Sina Vogelsang, die die Speziallage der Schwimmerin schnell erkannt hat. Das gleiche gilt für Viktoria Bretthauer (Jahrgang 2012), ebenfalls leistungsstarke Brustschwimmerin. Im Freistil hat Lia Lehmann (Jahrgang 2010) ihre Passion gefunden. Erstmals startet sie der Meisterschaft über 50 und 100 Meter.

Vier „alte Hasen“ hat Vogelsang außerdem im Kader. Podestplätze rechnet sie sich bei allen aus. Judith Sieberg (Jahrgang 2009) hat sich auf mehreren Strecken qualifiziert. Die größten Chancen sieht Vogelsang im Freistil. Bei Leilani Filser (Jahrgang 2011) könnte zusätzlich über 50 und 100 Meter Schmetterling eine Platzierung drin sein. Mit Jaron Götz (Jahrgang 2006) und Niklas Flacke (Jahrgang 2007) treten ein Rücken- und ein Sprintspezialist für den WSV an. Abgesehen vom Podestplatz ist es laut Vogelsang durchaus drin, dass beide ins jahrgangsunabhängige Finale der sechs schnellsten Schwimmer über 50 Meter Brust kommen. „Es ist wirklich super, was alle abliefern“, lobt Vogelsang. Umso beachtenswerter seien die Leistungen, als dass die Trainingszeiten und -voraussetzungen bei anderen Vereinen deutlich intensiver sind.