Flacke lässt die Bahnrekorde purzeln

Speyerer Rundschau vom 18.03.2025

Schwimmen: WSV Speyer startet in den Frühling – Warum der Wettkampf so beliebt ist – Einem Neuling gefällt’s im Verein

Speyer. Niklas Flacke vom Wassersportverein (WSV) Speyer hat beim Start in den Frühling im Heimgewässer überzeugt. Bei den Wettkämpfen im Bademaxx holte der 2007er Jahrgang gleich zweimal einen Bahnrekord. Auch anderweitig gab’s Freude. „Gerade richtig“, kommentierte die Sportliche Leiterin Annette Dinies die Anmeldezahlen für einen gut händelbaren Wettkampftag. Über die eigenen Starter sagte sie: „Unsere Schwimmer sind alle sauschnell.“
Was darunter zu verstehen ist, machte Niklas Flacke, derzeit einer der Überflieger im WSV, am deutlichsten fest.
Der Schwimmer stellte über 200 Meter Kraul (2:02,62 Minuten) und 100 m Lagen (1:01,47) einen Bahnrekord auf. „Ich war das ganze Jahr im Training. Da musste ich so abliefern“, kommentierte Flacke seine Erfolge im Gespräch mit unserer Zeitung. Über die 100 Lagen war der 17-Jährige sich des Sieges sicher, über 200 Kraul nicht so ganz. Die nächsten Ziele stehen fest: „Ich versuche, bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft am kommenden Wochenende noch zwei oder drei Quali-Zeiten zu kriegen.“ Drei schaffte er für die süddeutschen Titelkämpfe bereits.

Auch WSV-Kollegin Lia Lehmann stieg zufrieden aus dem Wasser. Sie packte die Quali-Zeit für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft in Mainz über 200 Kraul (2:33,31). „Ich hab mir gewünscht, dass ich die Zeit schwimme. Es hat sich auch gut angefühlt, weil ich gut angeschwommen bin“, beschreibt Lehmann.
Seit einem Jahr tritt sie für den WSV an. Dass sich die Schwimmerinnen dort gegenseitig pushen, gefällt Lehmann, die sich vornimmt, bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften auch bei den 100 Kraul noch Zeit rauszuholen. Auf ein gutes Omen hoffte Viktoria Bretthauer (Jahrgang 2012). Zweimal siegte sie auf Bahn eins beim Start in den Frühling. Da hoffte sie auch auf die Quali-Zeit über 100 Meter Freistil. „Eine Sekunde brauche ich noch“, wusste die Schwimmerin und blieb optimistisch: „Das ist hoffentlich zu schaffen.“ Am Ende fügte sie sich der Stoppuhr. Eine halbe Sekunde fehlte ihr zur Qualifikation.

Zufrieden zeigte sich Dinies im Allgemeinen mit den Leistungen der Speyerer, aber auch mit dem Verlauf der Wettkämpfe. 256 Meldungen mit rund 120 Startern beweisen die Beliebtheit des Starts in den Frühling. Trainerkollegin Sina Vogelsang erklärt, warum: „Die Teilnehmer haben viel Platz, haben extra Becken zum Ein- und Ausschwimmen, und sie können kurz vor den Meisterschaften noch Qualifikationen schwimmen.“

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